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Ben Z. aus Friedland
schrieb am 17.10.2017 - 12:31

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Sternbild Andromeda

Sternbild Andromeda

Das Sternbild der Andromeda (lateinisch: Andromeda) und ist zwischen 90° N bis 37° S sichtbar. Die Andromeda ist ganzjährig am Sternenhimmel über Mitteleuropa zu sehen. Die Andromeda gehört zu den klassischen 48 Sternbildern der Antike, die bereits von Ptolemäus 150 n Chr. erwähnt werden. Andromeda besteht aus einer Kette von vier Sternen, die vom Rechteck des Pegasus ausgehen. Sie ist eines der bekannteren Sternbilder, denn sie enthält mit M 31, dem der Milchstraße ähnlichen großen Andromedanebel, die nächstgelegene Spiralgalaxie.

Benachbarte Sternbilder sind das Sternbild Kassiopeia, Sternbild Eidechse, Sternbild Pegasus, Sternbild Fische, Sternbild Dreieck und Sternbild Perseus.2 Im Sternbild der Andromeda finden sich die Andromediden. Mit dem Sternbild der Andromeda sind also viele Sternschnuppen am Sternenhimmel zu erwarten. In der Sternenkonstellation der Andromeda gibt es 3 Sterne, die eine Helligkeit von mehr als 3 Mag haben. Der hellste Stern heißt Sirrah.

Die Andromeda am Abendhimmel

Sternbild Andromeda

Darstellung: Das Sternbild der Andromeda am 01.11.2017 um 18:00 Uhr am Himmel über beim Blick Richtung Osten.Am Mittwoch, dem 01. November 1970 beginnt die Morgendämmerung in Köln um 06:40 Uhr. Die Sonne geht erst wesentlich später um 07:14 Uhr auf. Sonnenuntergang an diesem Mittwochabend ist um 17:02 Uhr. Die Dunkelheit tritt in erst mit Ende der Abendämmerung um 17:37 Uhr ein.

Geschichte und Mythologie des Sternbilds Andromeda

Seit der Jungsteinzeit und insbesondere seit der Antike werden einzelne helle Sterne am Himmel in Gruppen von etwa 5 bis 20 Sternen zusammengefasst und als visuelle Einheit betrachtet, der eine mythologische Figur, ein Tier oder ein Gegenstand zugeordnet wird. Sternbilder waren in vielen Kulturen ein Mittel zur Orientierung am Himmel und daher auch für die Seefahrt von Bedeutung. Während früher die genaue Form der Sternbilder teilweise der persönlichen Interpretation überlassen war, sind sie heute in ihrem Umfang klar definiert und dienen der örtlichen Zuordnung und Kartierung des Himmels. Das Sternbild der Andromeda ist eines der 48 klassischen Sternbilder der Antike. Benannt wurde es nach Andromeda, einer Prinzessin der griechischen Mythologie. Die sichtbaren Sterne des Sternbildes selbst gehören zu unserer Galaxis und sind nicht weiter als etwa 1200 Lichtjahre entfernt. Die Entfernung zum Andromedanebel ist dagegen mit rund 2,7 Millionen Lichtjahren wesentlich größer. Andromeda sehen wir nicht aufrecht, sondern liegend am Himmel. Dabei hängt sie an einem anderen Sternbild, nämlich Pegasus. Der linke obere Stern des Pegasusvierecks gehört schon zu Andromeda.

Die Beobachtung des Sternenhimmels ist kein neuer Trend. Schon die Kulturen der Jungsteinzeit haben sich daran gemacht extrem helle Sterne am Himmel in Gruppen von einigen Gestirnen zusammen zu fassen und diese als feste Einheit bezeichnet. Gruppen von Gestirnen werden Sternbilder genannt und erleichtern die Orientierung am Sternhimmel. In der Regel werden diese einer mythologische Figur, einem Tier oder einem Gegenstand zugeordnet. Schon sehr früh waren die Menschen bestrebt sich anhand von Sternbildern zu orientieren. Archäologen gehen heute davon aus, dass auf den Zeichnungen an den Höhlenwänden im Stiersaal der Höhle von Lascaux die Sterngruppe des Siebengestirns abgebildet wird.
Die ersten gesicherten Sternbilder, besonders die auch in der Astrologie benutzten Tierkreiszeichen, gehen auf die Altägypter und der vSumerer zurück. Die zwölf Tierkreiszeichen, die auf die sumerische Sternbilder der Ekliptik zurückgehen, bilden eine der Grundlagen der Astrologie. Da sich die Sternbilder durch die die Richtungsänderung der Erdachse gegen die Tierkreiszeichen der Richtungsänderung der Erdachse um etwa 30 Grad verschoben haben, stimmen sie jedoch nicht mehr mit den heutigen Daten überein.

Historische Darstellung Sternbild Andromeda
Darstellung: Historischer Stich des Sternbildes von 1822
Andromeda, die einzige Tochter des äthiopischen Königs Kepheus und der Kassiopeia, sollte einem Meeresungeheuer (dem Walfisch) geopfert werden, das ausgesandt worden war, um die Eitelkeit ihrer Mutter zu strafen. Kassiopeia hatte behauptet, selbst die Nereiden an Schönheit zu übertreffen. Die so Geschmähten wandten sich an den Meeresgott Poseidon, der ein Untier aussandte, das die Küste von Kepheus’ Reich verwüstete. Nur durch das Opfer der Andromeda könnte, so ein Orakel, das Ungeheuer besänftigt werden. Als Andromeda, an einen Felsen gekettet, ihr Schicksal erwartete, erschien der Held Perseus mit seinen Flügelschuhen und erschlug das Untier. Zum Lohn erhielt er Andromeda zur Frau. Alle Gestalten der Sage wurden am Himmel verewigt, das Meeresungeheuer in Form des Sternbildes Walfisch. Eine andere Version bringt das Sternbild mit dem Sagenkreis um den Helden Herakles in Verbindung. Danach stellen die Sterne die Amazonenkönigin Hippolyte dar, deren Gürtel Herakles beschaffen musste.

Quelle: www.echte-sterntaufe.de/sternbild-andromeda.html

Andere Sternzeichen am Sternenhimmel dieser Jahreszeit: Sternenhimmel im Frühjahr Sternenhimmel im Sommer Sternenhimmel im Herbst Sternenhimmel im Winter

Unsere Sterntaufen

Wir bieten sehr unterschiedliche Sterntaufen an. Alle Sterne haben mindestens eine Helligkeit von 5,5 mag und sind daher mit bloßem Auge am Himmel erkennbar. Speziell für Hochzeiten und Liebespaare bieten wir die Taufe von Doppelsternen an.

Aktueller Himmel über Wien

Alle Angaben für Wien (Austria)


Dämmerungsbeginn: 06:44 Uhr
Sonnenaufgang: 07:16 Uhr
Sonnenuntergang: 18:03 Uhr
Ende der Dämmerung: 18:34 Uhr

Die untenstehende Sternenkarte zeigt den Nachthimmel über Wien (Austria) am heutigen um 23:00 Uhr beim Blick Richtung Süden

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