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4.7 / 5.0 bei 2161 Kundenbewertungen

Kati K. aus Langenfeld (Rheinland)
schrieb am 22.06.2018 - 12:43

das zertifikat ist schön, koordinaten stimmen tatsächlich mit dem stern überein, aber wir haben ihn noch nicht am himmel finden können!
IP-Adresse: 109.91.12.42

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Sternbild Drache

Sternbild Drache

Das Sternbild des Drachen (lateinisch: Draco) und ist zwischen 90° N bis 15° S sichtbar. Der Drache ist ganzjährig am Sternenhimmel über Mitteleuropa zu sehen. Der Drache gehört zu den klassischen 48 Sternbildern der Antike, die bereits von Ptolemäus 150 n Chr. erwähnt werden. Der Drache ist ein sehr ausgedehntes Sternbild, das sich als langer Sternenzug um den Kleinen Bären herum windet und den Himmel zirkumpolar nahezu halb umspannt.

In direkter Nachbarschaft des Drachen liegen das Sternbild Kleiner Bär, Sternbild Giraffe, Sternbild Großer Bär, Sternbild Bärenhüter, Sternbild Herkules, Sternbild Leier, Sternbild Schwan und Sternbild Kepheus .3 Im Sternbild des Drachen liegen die Draconiden. Dieser Schwarm von Meteoroiden bringt jährlich in Hülle und Fülle Sternschnuppen mit sich. Im Sternbild des Drachen gibt es 3 Sterne, die eine Helligkeit von mehr als 3 Mag haben. Der hellste Stern heißt Etamin.

Der Drache am Sternenhimmel

Sternbild Drache

Darstellung: Das Sternbild des Drachen am 01.01.2019 um 23:00 Uhr am Himmel über beim Blick Richtung Norden.Am 01.01.2019 fängt es in Bochum morgens um 07:43 Uhr an zu dämmern. Die Sonne geht erst wesentlich später um 08:22 Uhr auf. Um 16:35 Uhr verschwindet die Sonne an diesem Januarabend wieder hinter dem Horizont. Dunkel wird es in an diesem Dienstag um 17:13 Uhr.

Geschichte und Mythologie des Sternbilds Drache

Seit der Jungsteinzeit und insbesondere seit der Antike werden einzelne helle Sterne am Himmel in Gruppen von etwa 5 bis 20 Sternen zusammengefasst und als visuelle Einheit betrachtet, der eine mythologische Figur, ein Tier oder ein Gegenstand zugeordnet wird. In der antiken griechischen Astronomie war der Kleine Bär Bestandteil des Drachen, dessen Flügel er bildete. Aufgrund der Präzessionsbewegung der Erde war der Hauptstern Thuban (? Draconis) vor 5.000 Jahren der Polarstern des Nordhimmels. Die geringste Distanz zum exakten Himmelspol wurde um 2830 v. Chr. mit 10 Bogenminuten.

Die Beobachtung des Kosmos ist kein neuer Trend. Spätestens seit dem Neolithikum werden extrem helle Sterne am Himmel in Gruppen von etwa 5 bis 20 Gestirnen zusammengefasst und als feste Einheit betrachtet. Die allerersten Sternbilder waren durch diese Gruppen von Gestirnen geboren Oftmals werden die Sternbilder einer mythologische Figur, einem Tier oder einem Gegenstand benannt. Für die Bevölkerung des Neolithikums zeigte das Erscheinen von Sternbilder wichtige Jagd, oder Erntezeiten an. Man vermutet heute, dass Zeichnungen an den Höhlenwänden in der Höhle von Lascaux die Sterngruppe des Siebengestirns zeigen.
Die aktuell gebräuchlichen Sternbilder der Tierkreiszeichen stammen aus dem alten Ägypten und aus dem Zweistromland Mesopotamien. Die zwölf Tierkreiszeichen, die auf die babylonischen Sternbilder der Ekliptik zurückgehen, bilden eine der Grundlagen der Astrologie. sich die Sternbilder durch die die kreiselnde Rotation der Erdachse gegen die Tierkreiszeichen der Richtungsänderung der Erdachse um etwa 30 Grad verschoben haben, stimmen sie jedoch nicht mehr mit den heutigen Daten überein.

Historische Darstellung Sternbild Drache
Darstellung: Historischer Stich des Sternbildes Drache und Sternbild kleiner Bär
Zum mythologischen Ursprung des Sternbilds existieren mehrere Versionen: Im babylonischen Schöpfungsepos En?ma eliš wird erzählt, dass Marduk die als gehörnte Seeschlange dargestellte Göttin der Salzwasser Tiamat besiegt, ihren Körper längs teilt, eine Hälfte biegt und so den Himmel formt. Aus der anderen Hälfte des Drachens erschafft er die Erde. Bei dieser Version spannt sich der Drache über den Himmel, wobei Kopf und Schwanz einander diametral gegenüberliegen. In den Schöpfungsgeschichten der griechischen Mythologie taucht kein drachenähnliches Untier auf. Doch ist in den Mythen der Helden der Drache zu überwinden. So kann die spätere Stadt Theben erst gegründet werden, nachdem Kadmos den an dieser Stelle wohnenden Drachen tötete und eine Hälfte von dessen Zähnen in den Boden versenkte. In der Argonautensage um Jason bewachte der Drache das Goldene Vlies. Im Sagenkreis um Herakles handelte es sich um Ladon, einen hundertköpfigen Drachen. Herakles wurde die Aufgabe übertragen, die goldenen Äpfel der Hesperiden zu stehlen, deren Genuss Unsterblichkeit und ewige Jugend verhieß. Die Äpfel wurden streng von Ladon und den Hesperiden bewacht. Herakles konnte die Äpfel schließlich an sich nehmen. Hierzu gibt es wiederum zwei Versionen: Zum einen soll er den Titanen Atlas überredet haben, die Äpfel für ihn zu holen, während er ihm die schwere Last abnahm, das Himmelsgewölbe zu tragen. Der anderen Version nach holte Herakles die Äpfel selbst, wobei er den Drachen tötete. Herakles wurde ebenfalls als Sternbild verewigt. Er befindet sich unter dem römischen Namen Herkules in der Nähe des Drachenkopfes am Himmel.

Sie auch: www.echte-sterntaufe.de/sternbild-drache.html

Lesen Sie auch: Sternenhimmel im Frühjahr Sternenhimmel im Sommer Sternenhimmel im Herbst Sternenhimmel im Winter

Unsere Sterntaufen

Wir bieten sehr unterschiedliche Sterntaufen an. Alle Sterne haben mindestens eine Helligkeit von 5,5 mag und sind daher mit bloßem Auge am Himmel erkennbar. Speziell für Hochzeiten und Liebespaare bieten wir die Taufe von Doppelsternen an.

Aktueller Himmel über Wien

Alle Angaben für Wien (Austria)


Dämmerungsbeginn: 04:11 Uhr
Sonnenaufgang: 04:53 Uhr
Sonnenuntergang: 21:01 Uhr
Ende der Dämmerung: 21:42 Uhr

Die untenstehende Sternenkarte zeigt den Nachthimmel über Wien (Austria) am heutigen um 23:00 Uhr beim Blick Richtung Süden

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