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Karsten I. aus Oldenburg (Oldenburg)
schrieb am 09.12.2018 - 13:00

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Sternbild Jungfrau

Sternbild Jungfrau

Das Sternbild der Jungfrau (lateinisch: Virgo) und ist zwischen 67° N bis 76° S sichtbar. Die Jungfrau ist im Frühjahr am Sternenhimmel über Mitteleuropa zu sehen. Die Jungfrau ist ein Sternbild der Ekliptik, daher wandern die Sonne, der Mond und die Planeten durch das Sternbild und können den getauften Doppelstern teilweise verdecken. Die Jungfrau gehört zu den klassischen 48 Sternbildern der Antike, die bereits von Ptolemäus 150 n Chr. erwähnt werden. Die Jungfrau ist das zweitgrößte Sternbild am Himmel. Sie liegt zwischen dem Löwen und der Waage. Im Sternbild Jungfrau befindet sich der riesige Virgo-Galaxienhaufen, der etwa 2.000 Galaxien enthält. Mehrere der Galaxien können bereits mit kleinen Teleskopen beobachtet werden.

In direkter Nachbarschaft der Jungfrau finden sich das Sternbild Haar der Berenike, Sternbild Löwe, Sternbild Becher, Sternbild Rabe, Sternbild Wasserschlange, Sternbild Waage, Sternbild Schlange (Kopf) und Sternbild Bärenhüter.2 Im Sternbild der Jungfrau finden sich die Virginiden. Mit dem Sternbild der Jungfrau sind also zahlreiche Sternschnuppen am Nachthimmel zu erwarten. Im Sternbild Jungfrau gibt es 2 Sterne, die eine Helligkeit von mehr als 3 Mag haben. Der hellste Stern heißt Spica.

Die Jungfrau am Nachthimmel

Sternbild Jungfrau

Abbildung: Das Sternbild der Jungfrau am 01.05.2019 um 22:00 Uhr am Himmel über beim Blick Richtung Südosten.Am Mittwoch, dem 01. Mai 1970 beginnt die Morgendämmerung in Münster um 05:21 Uhr. Um 05:58 Uhr geht dann die Sonne auf. Die Sonne geht abends wieder um 20:45 Uhr unter. Die Abenddämmerung in endet um 21:22 Uhr.

Geschichte und Mythologie des Sternbilds Jungfrau

Eine allererste Erwähnung findet das Sternbild in Mesopotamien.

Die Beobachtung von Sonne, Mond und den Sterne ist kein neuer Trend. Bereits die Sippen des Mesolithikum haben damit begonnen besonders helle Himmelskörper am Firmament in Gruppen von einigen Gestirnen zusammen zu fassen und diese als sichtbare Einheit bezeichnet. Zusammenfassungen von einzelnen Sternen werden als Sternbilder bezeichnet und erleichtern die Orientierung am Sternhimmel. Größtenteils werden sie einer mythologische Figur, einem Tier oder einem Gegenstand zugeordnet. Schon sehr früh waren die Menschen bestrebt sich anhand von bestimmten Sternbildern zu orientieren. Neuere Forschungsergebnisse belegen, dass auf den Höhlenbilder im Stiersaal der Höhle von Lascaux die Sterngruppe des Siebengestirns gezeigt wird.
Die ersten gesicherten Sternbilder, besonders die auch in der Astrologie benutzten Tierkreiszeichen, gehen auf die Hochkulturen am Nil und der Babylonier zurück. Grundlage der heutigen Astrologie sind die zwölf Tierkreiszeichen der Ekliptik, die auf sumerische Sternbilder basieren. sich die Sternbilder durch die die Präzession gegen die Tierkreiszeichen der Präzession um etwa 30 Grad verschoben haben, stimmen sie jedoch nicht mehr mit den heutigen Daten überein.

Historische Darstellung Sternbild Jungfrau
Abbildung: Historische Darstellung des Sternbildes der Jungfrau auf einem Mercator Globus (1551)
Nach dem babylonischen Mul Apin, welcher zweichen 1000 und 686 vor Christus datiert ist, wurde dieses Sternbild als Die Furche bekannt. Spica, ein Stern dieses Sternbildes, erhält diese Tradition, da auch er für die Ähre steht, eines der wichtigsten Produkte der mesopotanischen Furche. Das Sternbild Jungfrau wird in erster Linie mit der griechischen Göttin der Gerechtigkeit, Dike, in Verbindung gebracht. Die Griechen benutzten das Sternbild auch zur Bezeichnung des Parthenons. In der griechischen Mythologie war Dike so enttäuscht von der Menscheit, ihren Sünden, dass sie ihre Flügel spreizte und in den Himmel flog. Im Himmel liegt sie neben Libra, der Waage, welche das Verhältnis der Gerechtigkeit zeigt. Die Babylonier kannten das Sternbild als die Furche. Eine andere Variante besagt, dass Persephone, Demeters und Zeus Tochter, dargestellt wird. Diese wurde Hades, dem Gott der Unterwelt, entführt und zur Braut genommen. Zeus verhandelte daraufhin mit Hades, dass Persephone die eine Hälfte des Jahres bei ihm und die andere Hälfte des Jahres bei ihm verbringen musste. Eine weitere mythologische Deutung besagt, dass Astraea, die jungfräuliche Tochter der Thermis und des Zeus in dem Sternbild gezeigt wird. Auch diese steht für die Gerechtigkeit. Da jedoch die Menschen ungerecht waren, suchte sie wieder den Weg zurück in den Himmel. In wiederum anderen Deutung steht sie zwischen dem Bärenhüter und dem kleinen Hund und stellt das Sternbild Erigone dar. Dem Vater der Erigone, Ikarios, wurde vom Gott Dionysus die Kunst vom Weinanbau gelehrt. Unter den Menschen wollte Ikarios den Wein an eben diese weitergeben. Da diese aber der Sache misstrauten, töteten sie Ikarios. Mit ihrem Hund Maira machte sich Erigone auf den Weg, um ihren Vater zu finden. Die Leiche wurde schließlich von Erigones Hund gefunden. Diese erhängte sich aus Trauer an einem anliegenden Baum. Daraufhin starb auch der Hund, weil seine Freundin Erigone auch tot war. Im Sternhimmel zeigt der Große Hund ebendiesen Hund. Ikarius ging in den Himmel als Bärenhüter und Erigone eben als Jungfrau.

Weitere Informationen: www.echte-sterntaufe.de/sternbild-jungfrau.html

Lesen Sie auch: Sternenhimmel im Frühjahr

Unsere Sterntaufen

Wir bieten sehr unterschiedliche Sterntaufen an. Alle Sterne haben mindestens eine Helligkeit von 5,5 mag und sind daher mit bloßem Auge am Himmel erkennbar. Speziell für Hochzeiten und Liebespaare bieten wir die Taufe von Doppelsternen an.

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In 28 Tagen ist Valentinstag
In 28 Tagen ist Valentinstag. Wir bieten anlässlich des Valentinstages ein exzellentes Geschenkpaket. Taufen Sie einen besonders hellen Stern, der am Valentinstag über ganz Nordeuropa funkelt.

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Aktueller Himmel über Wien

Alle Angaben für Wien (Austria)


Dämmerungsbeginn: 07:02 Uhr
Sonnenaufgang: 07:37 Uhr
Sonnenuntergang: 16:31 Uhr
Ende der Dämmerung: 17:06 Uhr

Die untenstehende Sternenkarte zeigt den Nachthimmel über Wien (Austria) am heutigen um 23:00 Uhr beim Blick Richtung Süden

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