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Daniel S. aus Isernhagen
schrieb am 19.02.2019 - 13:00

Alles bestens.
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Sternbild Kleiner Bär

Sternbild Kleiner Bär

Das Sternbild des Kleinen Bären (lateinisch: Ursa Minor) und ist zwischen 90° N bis 10° S sichtbar. Der Kleiner Bär ist ganzjährig am Sternenhimmel über Mitteleuropa zu sehen. Der Kleiner Bär gehört zu den klassischen 48 Sternbildern der Antike, die bereits von Ptolemäus 150 n Chr. erwähnt werden. Der Kleine Bär ähnelt dem als Großen Wagen bezeichneten Teil des Großen Bären und wird daher auch als Kleiner Wagen bezeichnet. Sein Hauptstern Polaris, auch Nordpolarstern genannt, steht derzeit ziemlich genau in der Nähe des Himmelsnordpols, der nördlichen Verlängerung der Erdachse.

Benachbarte Sternbilder sind das Sternbild Kepheus, Sternbild Giraffe und Sternbild Drache.3 Im Sternbild des Kleinen Bären finden sich die Ursiden. Dieser Schwarm von Meteoroiden bringt jedes Jahr haufenweise Sternschnuppen mit sich. Im Sternbild des Kleinen Bären gibt es 2 Sterne, die eine Helligkeit von mehr als 3 Mag haben. Polaris (Polarstern) ist der hellste Stern in diesem Sternbild.

Der Kleiner Bär am Firmament

Sternbild Kleiner Bär

Bild: Das Sternbild des Kleinen Bären am 01.08.2019 um 22:00 Uhr am Himmel über beim Blick Richtung Norden.Am 01.08.2019 fängt es in Bochum morgens um 05:13 Uhr an zu dämmern. Die Sonne geht erst wesentlich später um 05:52 Uhr auf. Die Sonne geht abends wieder um 21:10 Uhr unter. Die Dunkelheit tritt in erst mit Ende der Abendämmerung um 21:49 Uhr ein.

Geschichte und Mythologie des Sternbilds Kleiner Bär

Seit der Jungsteinzeit und insbesondere seit der Antike werden einzelne helle Sterne am Himmel in Gruppen von etwa 5 bis 20 Sternen zusammengefasst und als visuelle Einheit betrachtet, der eine mythologische Figur, ein Tier oder ein Gegenstand zugeordnet wird. Solche Gruppen werden Sternbilder genannt und erleichtern die Orientierung am Sternhimmel. Sternbilder waren in vielen Kulturen ein Mittel zur Orientierung am Himmel und daher auch für die Seefahrt von Bedeutung. Während früher die genaue Form der Sternbilder teilweise der persönlichen Interpretation überlassen war, sind sie heute in ihrem Umfang klar definiert und dienen der örtlichen Zuordnung und Kartierung des Himmels. Im frühen Griechenland sah man in dem Sternbild die Hesperiden, Nymphen, die Äpfel bewachten, die ewige Jugend verliehen. Die Äpfel wurden durch die drei Deichselsterne des heutigen Großen Wagens symbolisiert. Einer anderen Deutung nach waren die Sterne Bestandteil des Sternbildes Drachen, und stellten dessen Flügel dar. Thales von Milet soll gemäß griechischer Überlieferung die Sterne um 600 v. Chr. erstmals als eigenständiges Sternbild in die Astronomie genannt haben. Zeitgenössische Quellen fehlen jedoch für diese Annahme. Möglicherweise übernahm er es von den Phöniziern, denen das Sternbild des Kleinen Bären als Orientierung diente, weshalb es in der Antike auch als Der Phönizier bekannt war.

Die sterne haben den Beobachter schon immer beschäftigt. Bereits die Sippen des Neolithikums haben sich daran versucht einzelne helle Sterne am Himmel in Gruppen von etwa 5 bis 20 Gestirnen zusammen zu fassen und diese als visuelle Einheit bezeichnet. Die allerersten Sternbilder waren durch diese Gruppen von Sternen geboren In den meisten Kulturkreisen werden die Sternbilder einer mythologische Figur, einem Tier oder einem Gegenstand benannt. Für Völker in vorgeschichtlicher Zeit zeigte das Erscheinen von Sternbilder wichtige Jagd, oder Erntezeiten an. Neuere Forschungsergebnisse belegen, dass auf den Zeichnungen an den Höhlenwänden im Stiersaal der Höhle von Lascaux die Sterngruppe des Siebengestirns gezeigt wird.
Schon vor über 5000 Jahren waren die ersten Sternbilder des Tierkreises bekannt. Die zwölf Tierkreiszeichen, die auf die babylonischen Sternbilder der Ekliptik zurückgehen, bilden eine der Grundlagen der Astrologie. Aufgrund der kreiselnden Rotation der Erdachse sind die Tierkreiszeichen seitdem um etwa 30° zu den jeweiligen Sternbildern verschoben.

Historische Darstellung Sternbild Kleiner Bär
Bild: Darstellung des Sternbilds von Julius Schiller (1627)
In der klassischen griechischen Mythologie wird zum Ursprung des Kleinen Bären folgendes berichtet: Die Nymphe Kallisto wurde von Zeus vergewaltigt. Sie wurde schwanger und brachte einen Sohn zur Welt, den sie Arkas nannte. Hera, die eifersüchtige Gattin des Zeus, verwandelte Kallisto in einen Bären, der durch die Wälder ziehen musste. Jahre später traf Arkas bei der Jagd auf seine Mutter, ohne sie zu erkennen. Um den Mord an seiner Mutter zu verhindern, verwandelte Zeus Arkas ebenfalls in einen Bären. Er packte beide Bären an den Schwänzen und schleuderte sie in den Himmel – dadurch werden die übernatürlich langen Schwänze der Bären erklärt. Kallisto sehen wir als Großen Bären, Arkas als Kleinen Bären.

Sie auch: www.echte-sterntaufe.de/sternbild-kleiner-baer.html

Lesen Sie auch: Sternenhimmel im Frühjahr Sternenhimmel im Sommer Sternenhimmel im Herbst Sternenhimmel im Winter

Unsere Sterntaufen

Wir bieten sehr unterschiedliche Sterntaufen an. Alle Sterne haben mindestens eine Helligkeit von 5,5 mag und sind daher mit bloßem Auge am Himmel erkennbar. Speziell für Hochzeiten und Liebespaare bieten wir die Taufe von Doppelsternen an.

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In 59 Tagen ist Ostern. Wir bieten anlässlich der Osterfeiertage ein einzigartiges Geschenkpaket. Taufen Sie einen besonders hellen Stern, der an Ostern über ganz Österreich beobachtet werden kann.

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Sonnenaufgang: 06:50 Uhr
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Die untenstehende Sternenkarte zeigt den Nachthimmel über Wien (Austria) am heutigen um 23:00 Uhr beim Blick Richtung Süden

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